linuxmuster-backup2l

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Merkmale

  • Für die Linux-Musterlösung angepasste Konfiguration für das Backup-Skript backup2l  http://backup2l.sourceforge.net/
  • Backups können weitgehend ohne oder mit nur kurzem Stopp von Diensten gemacht werden
  • Backup in normalen afio-Archiven, können auch mit Knoppix o.ä entpackt werden.
  • Keine automatische Bare-Matal-Recovery
  • Einfache Wiederherstellung von einzelnen Dateien über mehrerer Generationen mit geringem Platzbedarf.
  • Zwei vordefinierte Backupsets: System und Data
    • System: Alles, inklusive Hotcopies von Datenbanken, LDAP und Mailboxen - ohne /home/share /home/students und /home/teachers
    • Data: Das Komplement zu System

README

Installation

Stellen Sie sicher, dass in der Datei /etc/apt/sources.list das OpenLML-Repo eingetragen ist.

Aktualisieren Sie die Paketliste mit dem Befehl

    aptitude update

Die Installation des Pakets erfolgt anschliessend mit

    apt-get install linuxmuster-backup2l

Anpassen der Konfiguration

Nach der Installation müssen noch einige händische Anpassungen vorgenommen werden, die mit dem verwendeten Backupmedium durchgeführt werden müssen.

(1) In der /etc/fstab muss angegeben werden, welches Device nach /media/backup2l gemountet werden soll, z.B.

   /dev/sdb1 /media/backup2l  ext2 defaults 0 0 

Hier kann auch ein NAS Gerät mit smb oder nfs Freigabe o.ä. verwendet werden.

Tipp: Damit man unabhängig vom tatsächlichen Device ist, kann man die Platte beispielsweise über ihr Dateisystemlabel ansprechen:

fdisk -l 

zeigt alle Platten an,

e2label /dev/sdc4 MYDISK

Labelt das Dateisystem auf der gewünschten Partition (im Beispiel /dev/sdc4 - anpassen!) mit dem Label MYDISK

Nun funktioniert ein Eintrag in der fstab der Form:

  LABEL=MYDISK /media/backup2l  ext2 defaults 0 0 

Zünftig ist es dann gleichgültig, ob das Device sdb4 oder sdd4 ist, solange der Label bleibt und eindeutig ist.

(2) Anschließend sollte man testen, ob die Platte mit dem Befehl mount /media/backup2l gemountet werden kann.

(3) Unterverzeichnisse für die zwei vordefinierten Backupsets auf dem Backup-Medium anlegen:

  mkdir /media/backup2l/server-system
  mkdir /dedia/backup2l/server-data

(4) Überprüfen der Excludes in den beiden Konfigurationsdateien

 /etc/linuxmuster-backup2l/system.conf
 /etc/linuxmuster-backup2l/data.conf

(5) Anpassen der Zeiten in der Ccronjob-Definition

 /etc/cron.d/linuxmuster-backup2l

Entfernen sie die Gartenzäune am Zeilenbeginn und passen Sie die Zeiten an.

Manuell testen…

... kann man das ganze, indem man den Befehl

 backup2l -c /etc/linuxmuster-backup2l/data.conf -b

Das Backupmedium verbleibt nach dem Backup immer in dem Zustand, in dem es vor dem Backup war:

  gemountet -> bleibt gemountet
  nicht gemountet -> wird für das Backup gemountet -> nach dem Backup umount

Das Kleingedruckte
  1. Es wird keine Garantie für die Funktionsfähigkeit ihres Systems nach Installation eines Pakets aus diesem Repo gegeben
  2. Die Installation erfolgt auf eigene Gefahr, jegliche Haftung der Paket-Autoren ist ausgeschlossen!
  3. Das Landesmedienzentrum leistet für diese Erweiterungen keinen Support